Viertes WZ Wuppertal-Duell: Thema Bildung und Soziales
Foto: Wolf Sondermann

Durch die Corona-Krise sind die Herausforderungen an Bildungs- und soziale Gerechtigkeit in Wuppertal noch größer geworden.

Gerade nach der Corona-Krise haben beide Themen noch mehr an Bedeutung gewonnen: Wie können wir verhindern, dass die ökonomischen Folgen der Corona-Krise die Gräben zwischen arm und reich in Wuppertal verschärfen? Wie lässt sich der soziale Zusammenhalt in der Stadt fördern? Wie bauen wir die Bildungschancen für alle in der Stadt aus - unabhängig von der Herkunft und den konkreten Unterstützungsmöglichkeiten in der eigenen Familie? Wie verhindern wir, dass die Corona-Krise ungleiche Bildungschancen vergrößert?

Bei der Bildung bestand hohe Einigkeit bei den anstehenden Aufgaben: Ausbau der Kinderbetreuungsplätze und des offenen Ganztages, konsequente Weiterführung des Schul-Sanierungsprogrammes, Stärkung der Schulsozialarbeit und der Digitalausstattung von Schülerinnen und Schülern.

Die Umsetzung erfordert ein gutes, ressort-übergreifendes Zusammenspiel und die enge Kooperation mit Landes- und Bundesebene. Dies sind die Prüfsteine für einen Oberbürgermeister in den kommenden Jahren.
Soziale Gerechtigkeit hängt neben Bildungschancen an einer kraftvollen wirtschaftlichen Entwicklung nach der Corona-Krise, einem guten Mix an Wohnraum in allen Segmenten und der Gewinnung von Investoren, mit denen sich ein solcher Mix umsetzen lässt. Zudem ist die Schaffung von Lebensqualität in der Stadt (in den Innenstädten, den Quartieren, den Naherholungsräumen) zentral, die nicht alleine von der Höhe des Geldbeutels abhängt.

Hier gibt es die Gespräche der OB-Kandidaten zum Nachhören.