Gesundheitsstandort Wuppertal
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Wuppertal verfügt über eine besondere Krankenhauslandschaft: Neben der privaten Helios-Gruppe (Ausbildungskrankenhaus der Universität Witten/Herdecke), gibt es zwei gemeinnützige kirchliche Krankenhausträger: Die katholische Stiftung der Celitinnen zur heiligen Maria, die u.a. das St. Josef-Krankenhaus und die St. Anna-Klinkik in Elberfeld sowie das St. Petrus-Krankenhaus in Barmen betreiben, und die evangelische Agaplesion-Gruppe, zu der das Bethesda-Krankenhaus in Elberfeld gehört.

Zusammen mit Arno Gerlach, der das Bethesda-Krankenhaus und die Agaplesion-Gruppe über die letzten 20 Jahre als Aufsichtsrat begleitet hat, waren wir diese Woche im Bethesda: Ein Krankenhaus in fantastischer Lage, das medizinisch und wirtschaftlich überzeugt und in den letzten Jahren viel in das Haus investiert hat.

Wir haben lange mit Georg Schmidt, dem Geschäftsführer des Bethesda, gesprochen. Themen waren unter anderem die Erfahrungen des Hauses mit der Corona-Krise, die Zukunft des Krankenhaus- und Gesundheitsstandortes Wuppertal sowie die Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung.

Eines wurde dabei deutlich: Der Gesundheitsstandort Wuppertal hat ein erhebliches Potenzial. Dieses reicht von der pharmazeutischen Grundlagenforschung eines Bayer-Konzerns, über führende private (Barmenia) und gesetzliche (Barmer) Krankenversicherer, bis zur breiten Ärzte- und Krankenhauslandschaft und Gesundheits-Schwerpunkten an der Universität. Die verschiedenen Akteure gilt es in den kommenden Jahren noch besser zu vernetzen und nach außen sichtbar zu machen.