Oberbürgermeister-Kandidat Prof. Dr. Uwe Schneidewind

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OB-Kandidat Prof. Dr. Uwe Schneidewind

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Uwe Schneidewind,
Oberbürgermeisterkandidat von CDU und BÜNDNIS 90 / Die Grünen

Pressemitteilung

Die Entscheidung zur Zukunft der Kleinen Höhe bedeutet für den Wuppertaler Stadtrat eine
schwierige Abwägung zwischen zwei vitalen Interessen für die künftige Stadtentwicklung:
Auf der einen Seite steht der Schutz einer bisher weitgehend unberührten Naturfläche mit
hohem Naherholungswert. Auf der anderen Seite eröffnet der Bau der Forensik auf der
Kleinen Höhe die Chance auf ein an der Parkstraße frei werdende Gewerbefläche im gut
erschlossenen Wuppertaler Technologieband.

Mit ihrem heutigen Beschluss/Entscheidung setzt die Ratsfraktion der CDU Wuppertal in
diesem Konflikt ein starkes Signal für eine nachhaltige Wirtschaftspolitik für Wuppertal und
stärkt damit den Standort Wuppertal sowohl ökologisch als auch ökonomisch.

Sie erkennt die hohe Schutzwürdigkeit bisher nahezu unberührter Naturflächen als
Leitplanken für die wirtschaftliche Entwicklung an und zeigt gleichzeitig klare Perspektiven
für die weitere Gewerbeflächenentwicklung in Wuppertal auf. Sie vermeidet damit
halbherzige Kompromisslösungen. Denn die Kleine Höhe als Standort einer Forensischen
Klinik würde auch beim Verzicht auf eine weitere Bebauung dieses Naturgebiet
unwiderbringlich entwerten.

Mit der Entscheidung trägt die CDU auch den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung,
die seit den ursprünglichen Abwägungen eingetreten sind: Erheblich gestiegene
Erschließungskosten sowie eine nach der Covid-Krise nur schwer abzuschätzende weitere
wirtschaftliche Entwicklung bei einem gleichzeitig erheblichen gestiegenen Wert von
Naherholungsräumen für die Bevölkerung.

Die jetzt getroffene Entscheidung eröffnet die Chance für eine Wirtschaftspolitik in
Wuppertal mit einem sichtbaren Profil: Eine auf klare Profilschwerpunkte ausgerichtete
Wirtschaftsentwicklung mit daraus abgeleiteten Flächenanforderungen bei Einhaltung
definierter ökologischer Leitplanken. Gerade nach der Corona-Krise muss es eine Diskussion
darüber geben, in welchen Bereichen zukunftsfähige Arbeitsplatz- und
Wertschöpfungspotenziale für den Standort Wuppertal bestehen. Daraus ist dann eine
konsistente Gewerbeflächen-Strategie zu entwickeln, die neue Anforderungen an
Gewerbeflächen und die Attraktivität von urbanen Wirtschaftsstandorten berücksichtigt.

Die CDU Ratsfraktion sendet mit den Beschlüssen ein klares Signal für einen
Wirtschaftsstandort mit hoher ökologischer Qualität. Genau hier liegen die eigentlichen
Zukunftspotenziale – auch um hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für
Wuppertal zu gewinnen. Schon heute setzt Wuppertal in den Bereichen Regenerative
Energien, neue Formen der Mobilität, Gesundheit und künftig Themen wie
Kreislaufwirtschaft Akzente, die es systematisch auszubauen gilt.

Ich freue mich, dass ich in sehr konstruktiven Gesprächen in den letzten Wochen die jetzt
getroffenen Beschlüsse befördern konnte. Damit ist eine gemeinsame Perspektive in einem
bisher vom schwarz-grünen Kernbündnis ausgeklammerten Konfliktpunkt möglich
geworden. Dies unterstreicht nochmals mehr die zukunfts-gerichtete Handlungsfähigkeit des
schwarz-grünen Bündnisses.

Ich selber werde in den kommenden Wochen intensiv das Gespräch mit Unternehmen und
Branchen in Wuppertal suchen, um über die Perspektiven des Wirtschaftsstandortes
Wuppertal und die sich daraus ergebenden Flächenkonzepte zu sprechen.